Sanierungsbonus 2026 – Unterstützung vom Land OÖ
Im November 2025 startet die Registrierung und Antragstellung zur Sanierungsoffensive 2026 –mit Zuschüssen bis zu 50 % der Sanierungskosten für Maßnahmen wie Dämmung, Fenstertausch oder Dachsanierung. Das Land Oberösterreich fördert zusätzlich den Austausch alter Heizsysteme sowie thermische Sanierungen mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen.
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Alle Antworten und weitere Informationen finden Sie in den Infoblättern und den kostenlosen Ratgebern
INFOBLATT SANIERUNGSBONUS 2026
INFOBLATT KESSELTAUSCH 2026
Wie aus alten Häusern wieder Traumimmobilien werden
Viele Eigenheime in Oberösterreich haben Jahrzehnte auf dem Buckel. Wer sie kauft oder erbt, steht oft vor einer umfassenden Sanierung – gute Planung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Wer eine Bestandsimmobilie kauft oder erbt, möchte sie meist vor dem Einzug modernisieren. Viele Gebäude stammen aus den 1970er oder 1980er Jahren, wurden von älteren Eigentümern bewohnt und in den vergangenen Jahrzehnten kaum saniert. Zudem entsprechen Grundrisse und Raumaufteilungen oft nicht mehr den heutigen Ansprüchen – kleine Küchen und schmale Zimmer waren damals üblich. Heute wünschen sich Käufer offene, helle Wohnbereiche und energieeffiziente Haustechnik.
Planung spart Zeit und Geld
Bevor die Arbeiten starten, steht die Bestandsaufnahme an. Architekten oder Bauingenieure helfen, die Bausubstanz zu prüfen und den Umfang der Maßnahmen festzulegen. Auf dieser Basis entsteht ein realistischer Kostenplan – inklusive Puffer für unvorhergesehene Ausgaben.
„Viele Käufer haben ihr Erspartes bereits in den Ankauf investiert. Umso wichtiger ist eine genaue Kalkulation – und die Möglichkeit, die Baufinanzierung mit einem Modernisierungsdarlehen zu kombinieren, sofern es sich um wertsteigernde Maßnahmen handelt“, erklärt Roman Sonnberger.
Eigenleistung: realistisch bleiben
Wer selbst Hand anlegen möchte, sollte seine Fähigkeiten ehrlich einschätzen. Kleinere Arbeiten wie Malen oder Bodenverlegen lassen sich meist gut selbst erledigen. Bei Bädern, Elektroinstallationen oder Heizungen ist hingegen der Fachbetrieb gefragt – schon wegen Gewährleistung und Sicherheit.
Auch rechtlich gilt es, einiges zu beachten: Für größere Umbauten wie Dachausbauten, Wintergärten oder Eingriffe in die Fassade sind meist Baubewilligungen nötig. Diese werden von der Gemeinde erst nach Prüfung erteilt – mit dem Bau darf erst danach begonnen werden.
Energieeffizienz zahlt sich aus
Eine Sanierung bietet die Chance, das Haus fit für die Zukunft zu machen. Dämmung, Fenstertausch oder der Einbau moderner Heizsysteme senken den Energieverbrauch und steigern den Immobilienwert. In Oberösterreich gibt es zahlreiche Betriebe, die auf energetische Sanierungen spezialisiert sind.
Gut geplant zum neuen Zuhause
Wer frühzeitig plant, Fachleute einbindet und Förderungen nutzt, kann seine Bestandsimmobilie effizient und nachhaltig modernisieren. Das Ergebnis: ein Zuhause mit Charakter, das heutigen Wohnkomfort bietet – und zugleich eine langfristige Wertanlage bleibt.

